Jede Provisionsbuchung im PersonalCockpit ist bis auf den Cent nachvollziehbar. Dieser Artikel erklärt das Berechnungsmodell Schritt für Schritt — mit genau dem Rechenweg, den Sie auch in der App zu jeder Buchung einsehen können.
Das Berechnungsmodell: Basis-Mehrumsatz
Die Provision wird pro Mitarbeiter und Monat aus den erfassten Netto-Umsätzen berechnet. Grundlage ist das Basis-Mehrumsatz-Modell: Erst ab einer vereinbarten Basisschwelle (dem provisionsfreien Sockel) wird Provision gezahlt — und zwar auf den Umsatz, der über dieser Schwelle liegt.
Netto-Umsatz des Monats ermitteln
Alle Umsätze des Mitarbeiters im Abrechnungsmonat werden netto (ohne MwSt.) summiert.
Beispiel: 5.000,00 €
Basisschwelle abziehen
Von diesem Umsatz wird die Basisschwelle (die niedrigste Stufe im Provisionsschema)
abgezogen. Beispiel: 5.000 € − 3.000 € = 2.000 € Mehrumsatz.
Provisionssatz der erreichten Stufe anwenden
Es gilt der Prozentsatz der höchsten erreichten Stufe. Hat der
Mitarbeiter z. B. die Stufe „ab 4.500 € → 20 %" erreicht, gilt:
2.000 € × 20 % = 400,00 €.
Produktprovision addieren
Für jedes verkaufte Produkt kommt der vereinbarte Stück-Satz dazu. Beispiel:
10 Stück × 1,00 € = 10,00 €. Ergebnis gesamt: 410,00 €.
Der Rechenweg in der App
Genau diese Rechnung speichert das System auf jeder automatischen Provisionsbuchung mit. Klicken Sie im Provisionskonto auf eine Buchung, um den vollständigen Rechenweg zu öffnen:
Weitere Provisions-Bausteine
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Fixprovision
Optional kann eine Fixprovision hinterlegt werden: Erreicht der Umsatz die Fix-Schwelle, gibt es einen festen Betrag plus den Stufen-Satz auf den Umsatz oberhalb der Schwelle. Auch dieser Fall wird im Rechenweg ausgewiesen.
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Team-Provision
Führungskräfte können eine prozentuale Beteiligung am Umsatz ihres Teams erhalten (z. B. 5 % vom Azubi-Umsatz). Die Buchung zeigt in der „Zusammensetzung", welcher Mitarbeiter mit welchem Umsatz beigetragen hat.
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Produktprovision
Ein fester Euro-Betrag pro verkauftem Produkt, unabhängig vom Umsatzmodell. Wird separat im Rechenweg ausgewiesen.
Warum ändert sich eine Buchung manchmal?
Die Provisionsbuchung eines Monats wird automatisch neu berechnet, sobald sich an den Umsätzen dieses Monats etwas ändert — etwa durch einen Nachtrag, eine Korrektur oder einen Import. Die alte Buchung wird dabei durch die neue ersetzt. Das Datum an der Buchung ist deshalb immer das Datum der letzten Berechnung. Als Verursacher steht bei automatischen Buchungen „System (automatisch)" — manuelle Korrekturen und Auszahlungen tragen dagegen immer den Namen der Person, die gebucht hat.
Tipp: Zahlen selbst nachrechnen
Öffnen Sie den Rechenweg einer Buchung und rechnen Sie mit: Netto-Umsatz minus Basisschwelle, mal Prozentsatz, plus Produktprovision. Das Ergebnis entspricht immer exakt dem gebuchten Betrag — bei Fragen zur Höhe lohnt zuerst der Blick auf das Provisionsschema des Mitarbeiters.