Das Arbeitszeitkonto vergleicht automatisch die Soll-Stunden laut Arbeitsplan mit den erfassten Ist-Stunden. Damit die Zahlen stimmen, müssen Sie pro Mitarbeiter nur zwei Dinge pflegen: den Arbeitsplan (oder die Soll-Stunden pro Tag) und — beim Start — den Übertrag aus dem Vorjahr.
Voraussetzungen
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Admin-Zugang
Der Menüpunkt Team & Zeit → Arbeitszeitkonto ist nur für Administratoren sichtbar. Auch der Übertrag lässt sich nur mit Verwaltungsrechten ändern.
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Modul im Tarif
Das Arbeitszeitkonto ist ein eigenes Modul — es erscheint nur, wenn es in Ihrem Tarif enthalten ist.
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Vertragsdaten bereithalten
Sie benötigen die regulären Arbeitstage und Arbeitszeiten des Mitarbeiters aus dem Arbeitsvertrag bzw. Dienstplan.
So richten Sie das Arbeitszeitkonto ein
Wochenarbeitsplan hinterlegen
Öffnen Sie Team & Zeit → Mitarbeiter, wählen Sie den Mitarbeiter und wechseln Sie in den Tab Arbeitszeiten. Tragen Sie dort für jeden Wochentag Beginn und Ende ein bzw. markieren Sie freie Tage. Aus diesem Plan berechnet das Konto die monatlichen Soll-Stunden — auch ein Zwei-Wochen-Rhythmus (Woche A/B) wird unterstützt.
Alternative: Soll-Stunden pro Tag
Ist kein individueller Wochenplan hinterlegt, rechnet das System mit dem Feld „Soll-Stunden pro Tag" (Tab App-Einstellungen im Mitarbeiter-Editor) und setzt dabei Montag bis Freitag als Arbeitstage an. Für Mitarbeiter mit Samstagsdienst oder freiem Montag ist der Wochenplan aus Schritt 1 daher die genauere Wahl.
Übertrag aus dem Vorjahr setzen
Öffnen Sie Team & Zeit → Arbeitszeitkonto, wählen Sie den Mitarbeiter über die Suche und klicken Sie im Kasten „Übertrag Vorjahr" auf das Stift-Symbol. Tragen Sie den Startsaldo in Stunden ein (Viertelstunden-Schritte, negative Werte für Minusstunden sind möglich) und speichern Sie mit dem Haken. Beim Umstieg von einem anderen System übernehmen Sie hier den letzten bekannten Kontostand.
Ergebnis prüfen
Kontrollieren Sie in der Monatstabelle, ob die Spalte Soll zu den Vertragsdaten passt (z. B. rund 168 Stunden bei einer 40-Stunden-Woche im Monat mit 21 Arbeitstagen). Stimmt das Soll nicht, prüfen Sie zuerst den Wochenarbeitsplan des Mitarbeiters.
Urlaub, Krankheit und Feiertage
Genehmigter Urlaub, Krankmeldungen und Feiertage werden automatisch als neutrale Stunden gutgeschrieben (Spalte Urlaub/Krank) und gleichen das Tages-Soll aus — es entstehen keine Minusstunden. Kindkrank und unbezahltes Frei gleichen das Soll dagegen nicht aus. Sie müssen nichts manuell anpassen.
Monate ohne Einträge
Monate, in denen für den Mitarbeiter noch gar keine Zeiteinträge existieren (z. B. vor dem Eintrittsdatum), werden mit Soll = 0 geführt — sie erzeugen also keine künstlichen Minusstunden.